Papageienarten Kakadus Gelbwangenkakadu

Gelbwangenkakadu

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Beginnt die Regenzeit, beginnt auch die Paarungszeit der Gelbwangenkakadus.

Gelbwangenkakadu

Der Gelbwangenkakadu, unter Wissenschaftlern auch Cacatua sulphurea genannt, gehört zur Gattung der Eigentlichen Kakadus und zählt somit zu den Papageien. Niederländische Seefahrer brachten im Laufe des 17. Jahrhundert diese Art nach Europa. Auf einzelnen Gemälden findet man den Gelbwangenkakadu wieder.


Ein Beispiel ist „ Die Menagerie“ von Melchior de Hondecoeter.


Vorkommen

Sein Lebensraum erstreckt sich hauptsächlich in den tropischen Klimazonen. Im nördlichen und südlichen Äquatorbereich, wie auf Sulawesi und den Kleinen Sunda-Inseln, fühlt sich der Gelbwangenkakadu am wohlsten.


Das artenreichste Gebiet mit einer Fläche von ca. 19.000 m² ist Sulawesi. In diesem äquatorialen Bereich leben die verschiedensten Unterarten.

 

Nur sehr selten übersteigt der Gelbwangenkakadu Höhen über 500 m.
Als Tieflandvogel findet man ihn am häufigsten in tropischen Wäldern angrenzend an Gebirgszügen sowie in trockenen Busch-und Baumsavannen.


Sein Vorkommen ist recht häufig, jedoch ist der natürliche Lebensraum stark gefährdet.

Lebensweise

Mit ausgiebiger Gefiederpflege beginnt der Gelbwangenkakadu seinen Tag, danach begibt er sich auf Nahrungssuche. Dort werden Früchte, Körner, Nüsse und Kräuter gesammelt.


Über die Mittagsstunden, wenn es am heißesten ist, ruht er sich in den Baumkronen aus. Erst wenn der Nachmittag anbricht und es wieder kühler wird, begibt er sich erneut auf Nahrungssuche.


Am späten Nachmittag kehren sie zu ihren Schlafbäumen zurück. Dieser Ruhepunkt wird für einen längeren genutzt.

 

Aussehen

Der Gelbwangenkakadu wird bis zu 33 Zentimeter groß. Sein Gefieder ist zum größten Teil weiß.

Wie der Name schon sagt sind die Wangenfedern gelb, aber auch die Ohrenflecken, die Hauben- und Schwanzfedern, sowie alle Federn am Kopf, im Nacken und an der Kehle.

Das Gebiet um das Auge herum ist weißlich und ungefiedert. Der Schnabel ist groß, ovalförmig und gräulich schwarz.

Die Iris ist bräunlich schwarz, jedoch ist die Färbung der Iris bei nicht geschlechtsreifen Jungvögeln dunkelgrau. Allerdings gleicht das Aussehen einem ausgewachsenen Vogel.

   
 

Paarung und Brutzeit

Als Höhlenbrüter trennen die Brutpaare sich von den anderen und nehmen ihre Brutreviere ein. In der Fortpflanzungszeit ist das Männchen sehr aggressiv und greift auch vertraute Personen an.

Ungefähr alle zwei Tage legt das Weibchen ein Ei. Normalerweise sind es 2-3 Eier, sehr selten jedoch vier. In der Brutzeit teilt sich das Paar die Aufgabe.

Das Weibchen übernimmt das nächtliche Brüten.

Nach 28 Tagen endet die Brutzeit. Ungefähr 60-65 Tage nach dem Schlüpfen verlassen die Jungvögel das Nest. Die Elternvögel ernähren ihre Jungen noch über einen längeren Zeitraum.

 

Haltung

Die Haltung sollte paarweise, in nicht zu kleinen Volieren vollzogen werden. Bei der Zucht sollte man beachten, dass nur Paare einer Unterart zur Paarung zusammengebracht werden. Das Zusammenstellen verschiedener Arten, würde auf lange Sicht, das Vorkommen des reinen Gelbwangenkakadus gefährden.

Bilder Kommentare

  • DSC00087 Das sind ja zwei hübsche!
  • Bild081 Hihi, wenn der was "fallen" lässt dann siehst du aber grün ;)
  • Bild081 Ja ja der Jakob der alte Gesichtshocker...