Papageienarten Amazonen Die Doppelgelbkopfamazone

Die Doppelgelbkopfamazone

Benutzerbewertung: / 2
SchwachPerfekt 
Doppelgelbkopfamazone
Amazona ochrocephala oratrix (magna, tres marie)

Namensgebend ist der gelbe Scheitel auf dem Kopf. Doppelgelbkopfamazonen haben eine laute Stimme und sind in der Lage, Laute aus ihrer Umgebung gut zu imitieren. Sie sind Höhlenbrüter. Das Weibchen legt zwei bis vier Eier. Die Brutdauer beträgt ca. 26 Tage Nestlingszeit etwa 60 Tage.

Aussehen

Grundgefieder grün, Flügelbug rot, Kopf und Hals gelb, Schnabel hornfarben, Füße hell. Schutzstatus: Anhang A Geschlechtsunterschiede: keine Vorkommen: Pazifikseite von Mexiko in Colima, West- Michoacan und Guerrero Lebenserwartung: 35 - 40 Jahre Länge: 41 cm Gewicht: 500 g Zucht: April bis Oktober im Freiland,


Besonders bekannt unter den Süd- und Mittelamerikanern sind die unterschiedlichen Amazonenarten. 11 der 27 verschiedenen Arten sind stark gefährdet und tlw. vom Aussterben bedroht. Darunter auch die Doppelgelbkopfamazone.

Haltung

Amazonen werden häufig als Heimtier gehalten. Viele von ihnen werden als Einzelvogel gehalten. Sie binden sich an ein bevorzugtes Familienmitglied und haben eine große Begabung, Geräusche nachzuahmen. Diese Fähigkeit verschafft ihnen auf Dauer aber auch Probleme, da bisher keine Amazone mit einem Lautstärkeregler, ähnlich wie beim Radio, geboren wurde.

Amazonen sollten, wie alle Papageien, nie als Einzelvogel gehalten werden.


Vorkommen

Sie stammen aus Süd- und Mittelamerika und leben auch auf den westindischen Inseln. Im Norden sind sie über Mexiko bis zu den USA verbreitet, im Süden bis in den Nordosten Argentiniens und den Nordwesten von Uruguay.

Amazonen als Stubenvögel

Wie alle Papageien sind auch die Doppelgelbkopfamazonen in ihrer Haltung anspruchsvolle Vögel. Amazonen, die bereits als Jungvögel in menschliche Obhut gelangen, erlangen bei entsprechendem Zeitaufwand einen gewissen Zahmheitsgrad. Anders als andere Großpapageien entwickeln Amazonenpapageien meist kein Federrupfen oder Federbeißen bei dieser wenig artgemäßen Haltung. Mit Eintritt der Geschlechtsreife – in der Regel zwischen dem fünften und siebten Lebensjahr – kommt es jedoch zumeist zu deutlichen Verhaltensänderungen. Dazu gehört eine deutlich stärkere Aggression auch gegenüber dem langjährigen Pfleger und ein vermehrtes, sehr durchdringendes Schreien oder Rufen. Der Käfig wird dann häufig auch gegenüber vertrauten Personen verteidigt und mit ihrem kräftigen Schnäbeln sind die Vögel in der Lage, schmerzhaft zuzubeißen.


Haltungsvoraussetzungen

Als artgerecht gilt in Österreich nur noch eine paar- oder gruppenweise Haltung von Amazonenpapageien in geräumigen Volieren, in denen die Vögel fliegen können. Wenn man den Vögeln Nistgelegenheiten bietet, kann diese Form der artgerechten Haltung auch zur Bestandserhaltung in Gefangenschaft beitragen. Die Doppelgelbkopfamazone ist auf Anhang eins des WA, daher sollte eine Zucht zur Arterhaltung angestrebt werden.


Paarbildung und Geschlechtsbestimmung

Schwierigkeiten kann die Paarbildung bereiten. In der freien Wildbahn finden sich Paare innerhalb größerer Schwärme. Allerdings liegt bei Amazonenpapageien kein Geschlechtsdimorphismus vor, so dass es nach dem äußeren Erscheinungsbild nicht möglich ist, eine Geschlechtsbestimmung vorzunehmen. Da die meisten Amazonen auch kein geschlechtsspezifisches Verhaltensspektrum aufweisen, lässt sich auch über Beobachtungen nicht eindeutig festlegen, ob es sich bei dem beobachteten Tier um ein Weibchen oder Männchen handelt. Eine Geschlechtsbestimmung mittels Blut- oder Federtest (Analyse des Chromosomensatzes, Karyotyp) ist auf jeden Fall sinnvoll.

Bilder Kommentare

  • DSC00087 Das sind ja zwei hübsche!
  • Bild081 Hihi, wenn der was "fallen" lässt dann siehst du aber grün ;)
  • Bild081 Ja ja der Jakob der alte Gesichtshocker...