Papageienarten

Papageienarten

Papageienarten

Die verwandtschaftliche Gliederung der Papageien ist zweiteilig. Einmal zählen hierzu die Kakadus, zum anderen die Eigentlichen Papageien, zu denen Ornithologen die meisten Arten rechnen.

Von den Eigentlichen Papageien kommen auf dem australischen Kontinent und dessen Einzugsbereich die beliebten Loris vor. Ein Vertreter dieser Unterfamilie ist beispielsweise der Frauenlori Neuguineas und der strikt australische Moschuslori. Die bunten Loris sind kleinere und farbefrohe Papageien, mit Ausnahme des Braunloris, der mit seinem Tarngefieder eher bescheiden wirkt.

Die übrigen Eigentlichen Papageien reihen sich unter die Sittichartigen ein. Aus dieser Gruppe treten uns die Neuweltpapageien entgegen, wir alle kennen den großen Hellroten Ara, weniger bekannt ist der gelbe Goldsittich. Auch kleinere Arten wie Chapmans Zwergamazone und der verspielte Grünzügelpapagei sind unter den Südamerikanern. In den chilenischen Anden lebt der dunkelgrüne Langschnabelsittich, der etwas grimmig dreinschaut aber trotz des säbelartigen Oberschnabels keinesfalls angriffslustig ist.

Schon die Urwald-Indianer hielten sich die Amazonen als Haustiere. Und so verbreitete sich die Weißstirn-, Grünwangen- und die Gelbschwanzamazone auch bis in die Wohnzimmer der alten Welt. Als besonders gelehrig gilt der Graupapagei, dessen Gefieder nur durch den roten Schwanz eine markante Note erhält.

Die Unzertrennlichen sind eine Gattung der afrikanischen Edelpapageien. Das Pfirsichköpfchen sowie das Grünköpfchen sind solche Arten, die eine lebenslange, regelrechte Ehe in unverbrüchlicher Treue führen.

Zu den australischen Plattschweifsittichen gehört der wohl am häufigsten gehaltene Kleinpapagei: Der Wellensittich. Sein zutrauliches Wesen veranlasste Züchter, ihn in vielen Farbvarianten hervorzubringen.

Die Kakadus stehen den Eigentlichen Papageien gegenüber. 21 Spezies verteilen sich über die Region Australasiens. Der Rosakakadu kann sehr alt werden, bedarf aber einer intensiven Pflege. Den schneeweißen Haubenkakadu hielt sich schon Friedrich der Große, die laut schreienden Nasenkakadus hegen bis heute nur wenige Halter. Die Gelbhaubenkakadus werden auch als Wildtiere schnell zahm. Sogar in Großstädten wie Sidney besuchen sie ihre menschlichen Bekannten im Garten oder auf der Loggia, wenn sie als Belohnung Futter erhalten.


Bilder Kommentare

  • DSC00087 Das sind ja zwei hübsche!
  • Bild081 Hihi, wenn der was "fallen" lässt dann siehst du aber grün ;)
  • Bild081 Ja ja der Jakob der alte Gesichtshocker...